U17-Juniorinnen bleiben Potsdam auf den Fersen

Obere Reihe v.l.n.r.:
Ayleen Seyen, Celina Kocks, Emma Richter, Sarah Jabbes, Nina Kossen, Erin Hogelink
Mittlere Reihe v.l.n.r.:
Trainerin Birgit Niemeyer, Koordinator Christof Lampe, Jasmin Jabbes, Inga Bergmann, Laura Voß, Anna Maria Hegmann, Romy Beld, Dana Bröckerhoff, Betreuerin Inge Hegmann, Co-Trainer Daniel Kossenjans, Athletiktrainerin Vera Oude-Wesselink
Vordere reihe v.l.n.r.:
Nikki Klein, Pascalle Pomper, Julia Kassen, Emma Mühlenbock, Patrizia Janssen, Lara Marie Cordes
Es fehlen:
Merville Vloo, Anne Fleur Huser, Emine Lenz

Die U17-Juniorinnen des JLZ Emsland bleiben dem amtierenden Meister und aktuellem Tabellenführer der B-Juniorinnen-Bundesligastaffel Nord/Nordost auf den Fersen und sind mit einem 2-0 Erfolg beim 1.FC Neubrandenburg 04 einer etwaigen Teilnahme an der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft einen weiteren Schritt näher gekommen.

Das erste Pflichtspiel in 2017 blieb jedoch nicht ohne Hürden. Witterungsbedingt musste die Begegnung kurzfristig auf den Kunstrasenplatz der Neubrandenburgerinnen verlegt werden, der zur eigentlich vorgesehenen Anstoßzeit um 11 Uhr noch von zwei auf Kreisniveau spielenden Herrenteams belegt war. Von der allgemeinen Verärgerung über einen verspäteten Anstoß und mangelnde Aufwärmphase auf dem Kunstrasen selbst ließ sich die Meppener Mannschaft jedoch nur kurz anstecken.

Mit Beginn der Begegnung agierte das von Birgit Niemeyer und Daniel Kossenjans gecoachte Team mit der Souveränität der Hinrunde, musste sich jedoch auf einen schwer zu spielenden Gegner einstellen. „Neubrandenburg stand über die gesamte Spielzeit sehr tief, konzentrierte sich mehr oder minder ausschließlich auf ihre Defensive und agierte nur über lange Bälle bzw. wartete auf Kontermöglichkeiten, um selbst zum Torabschluss zu gelangen“, berichtete Niemeyer nach dem Abpfiff.

Der Kunstrasen war kleiner als die ansonsten gewohnten Rasenspielflächen (aber immer noch innerhalb der Norm), zudem wurde das Spiel von intensiven Regenfällen begleitet. Die B-Mädchen sahen sich somit einem engmaschigem Defensivverbund des Gastgebers ausgesetzt, der die gegnerische Hälft zumeist Preis gab und einem aufgrund der Nässe teils schwer zu kontrollierendem Spielgerät.

Fußballästhetik wollte daher an diesem Tag nicht zwingend aufkommen, das JLZ-Team suchte dennoch die spielerische Lösung und belohnte sich in der 29. Minute mit der Führung, erzielt durch Emma Richter, die zuvor ansehnlich freigespielt wurde. Das Bild der ersten Hälfte ähnelte sich auch in Durchgang zwei. Neubrandenburg stand weiter tief und beschränkte sich auf Entlastungsangriffe, während die U17-Juniorinnen ihrer spielerischen Linie treu blieben. Die Entscheidung in der 67. Minute durch Nina Kossen fiel dann jedoch per Fernschuss.

Die Juniorinnen festigten damit am 12. Spieltag nicht nur Platz 2, sondern verkürzten ihren Rückstand auf den 1.FFC Turbine Potsdam - bei jedoch einem mehr ausgetragenen Spiel - auf zwei Punkte bzw. bauten den Vorsprung auf den Tabellendritten Magdeburger FFC auf aktuell acht Punkte aus. Da sich neben den drei Staffelmeistern der B-Juniorinnen-Bundesligen Nord/Nordost, West/Südwest und Süd auch ein Tabellenzweiter für die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft qualifiziert, sicherte sich das JLZ-Team auch diesbezüglich drei weitere wichtige Punkte. Dies auch mit Unterstützung aus dem C-Juniorinnen-Team. Da auch die B-Mädchen aktuell vom Verletzungspech gebeutelt sind, hat sich Niemeyer am vergangenen Sonntag die Dienste von Mara Winter gesichert, die nunmehr im Spiel beim 1.FC Neubrandenburg 04 ihre ersten neunzehn Bundesligaminuten verrichten durfte!